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Luther, Martin, 1483-1546

"Set to their original melodies; with an English version"


3. Thereat the Dragon raged, and stood
With open mouth before her;
But vain was his attempt, for God
His buckler broad threw o'er her.
Up to his throne
He caught his Son,
But left the foe
To rage below.
The mother, sore afflicted,
Alone into the desert fled,
There by her God protected,
By her true Father fed.

1. Sie ist mir lieb, die werthe Magd,
Und kann ihr'r nicht vergessen,
Lob', Ehr' und Zucht von ihr man sagt,
Sie hat mein Herz besessen.
Ich bin ihr hold,
Und wenn ich sollt
Gross Unglueck han,
Da liegt nichts an;
Sie will mich des ergoetzen
Mit ihrer Lieb' und Treu an mir,
Die sie zu mir will setzen,
Und thun all mein Begier.
2. Sie traegt von Gold so rein ein' Kron
Da leuchten ihn zivoelf Sterne,
Ihr Kleid ist wie die Sonne schoen
Das glaenzet hell und ferne,
Und auf dem Mon'
Ihr' Fuesse ston
Sie ist die Braut,
Dem Herrn vertraut,
Ihr ist weh, und muss g'baeren
Ein schoenes Kind, den edlen Sohn,
Und aller Welt ein'n Herren,
Dem sie ist unterthon.
3. Das thut dem alten Drachen Zorn
Und will das Kind verschlingen;
Sein Loben ist doch ganz verlor'n,
Es kann ihm nicht gelingen:
Das Kind ist doch
Gen Himmel hoch
Genommen hin,
Und laesset ihn
Auf Erden fast sehr wuethen;
Die Mutter muss gar fein allein,
Doch will sie Gott behueten,
Und der recht' Vater sein.


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