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Luther, Martin, 1483-1546

"Set to their original melodies; with an English version"

Den Tod Niemand zwingen konnt'
Bei allen Menschenkindern;
Das macht alles unser' Suend',
Kein' Unschuld war zu sinden.
Davon kam der Tod so bald
Und nahm ueber uns Gewalt,
Hielt uns in sei'm Reich gefangen.
Halleluja!
3. Jesus Christus, Gottes Sohn,
An unser Statt ist kommen,
Und hat die Suende abgethan,
Damit dem Tod genommen
All sein Recht und sein' Gewalt,
Da bleibt nichts denn Tod's Gestalt,
Den Stachel hat er verloren.
Halleluja!
4. Es war ein wunderlich Krieg,
Da Tod und Leben rungen;
Das Leben behielt den Sieg,
Es hat den Tod verschlungen.
Die Schrift hat verkuendet das,
Wie ein Tod den andern frass,
Ein Spott aus dem Tod ist worden.
Halleluja!
5. Hie ist das recht' Osterlamm,
Davon Gott hat geboten,
Das ist an des Kreuzes Stamm
In heisser Lieb' gebraten,
Dess Blut zeichnet unser' Thuer,
Das haelt der Glaub' dem Tod fuer,
Der Wuerger kann uns nicht ruehren.
Halleluja!
6. So feiern wir das hoh' Fest
Mit Herzens Freud' und Wonne,
Das uns der Herr scheinen laesst,
Er ist selber die Sonne,
Der durch seiner Gnaden Glanz
Erleucht't uns're Herzen ganz,
Der Suenden Nacht ist vergangen.


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